Der Cashflow beschreibt den tatsächlichen Zahlungsüberschuss einer Periode und zeigt, wie viel Liquidität aus der laufenden Geschäftstätigkeit, aus Investitionen oder aus Finanzierungsvorgängen erwirtschaftet oder verbraucht wurde. Im Gegensatz zum Gewinn berücksichtigt der Cashflow nur Einzahlungen und Auszahlungen, nicht aber reine Buchgrößen wie Abschreibungen. Für Unternehmer ist der Cashflow besonders wichtig, weil er Auskunft darüber gibt, ob genügend Geld vorhanden ist, um laufende Kosten zu decken, Kredite zu tilgen oder Investitionen zu finanzieren. Ein positives Ergebnis in der Gewinn- und Verlustrechnung garantiert noch keinen gesunden Cashflow, wenn zum Beispiel viele Forderungen offen sind. Professionelle Buchhaltung unterstützt bei der Erstellung von Cashflow-Auswertungen, indem sie Zahlungsströme strukturiert darstellt und Ursachen für Engpässe sichtbar macht. So können Unternehmen ihre Liquiditätsplanung verbessern, Skonti nutzen, Zahlungsziele sinnvoll verhandeln und vermeiden, dass unerwartete Engpässe den betrieblichen Alltag belasten.