Eigenkapital ist jener Teil des Kapitals, der den Eigentümern des Unternehmens gehört. Es ergibt sich in der Bilanz grob aus der Differenz zwischen Vermögen und Schulden. Zum Eigenkapital zählen unter anderem das eingezahlte Stammkapital, offene Einlagen, einbehaltene Gewinne und Gewinnvorträge. Ein hoher Eigenkapitalanteil signalisiert Stabilität und Unabhängigkeit von Fremdkapitalgebern, während eine schwache Eigenkapitalbasis das Risiko erhöht, bei Verlusten in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten. Banken achten bei der Kreditvergabe besonders auf die Eigenkapitalquote. Für Unternehmer ist wichtig zu verstehen, dass Entnahmen und Ausschüttungen das Eigenkapital verringern, während Gewinne und zusätzliche Einlagen es stärken. Eine gut geführte Buchhaltung zeigt die Entwicklung des Eigenkapitals über mehrere Jahre und ermöglicht strategische Entscheidungen zur Stärkung der finanziellen Basis. Beratungspartner wie Erfolg und Mehr helfen, die Eigenkapitalsituation zu analysieren, Gestaltungsmöglichkeiten aufzuzeigen und eine solide Kapitalstruktur aufzubauen.