Fälligkeit bezeichnet den Zeitpunkt, zu dem eine Zahlung rechtlich geschuldet ist und spätestens geleistet werden muss. In Rechnungen wird das Zahlungsziel oft in Tagen angegeben, etwa Zahlung innerhalb von 14 Tagen netto. Ab diesem Datum können Verzugszinsen oder Mahnspesen berechnet werden, sofern dies vertraglich oder gesetzlich vorgesehen ist. Für Unternehmer ist die konsequente Überwachung von Fälligkeiten auf beiden Seiten wichtig, also sowohl bei Eingangsrechnungen an Lieferanten als auch bei Ausgangsrechnungen an Kunden. Zu frühe Zahlungen belasten die Liquidität, zu späte Zahlungen können Skontovorteile kosten oder das Verhältnis zu Geschäftspartnern belasten. Ein professionelles Buchhaltungsbüro richtet eine strukturierte Offene-Posten-Verwaltung ein und stellt Auswertungen zur Verfügung, die fällige Beträge übersichtlich darstellen. So behalten Unternehmen ihre Zahlungsströme im Griff, können Mahnungen rechtzeitig verschicken und ihre finanzielle Planung auf realistische Zahlungseingänge und fällige Verpflichtungen abstimmen.